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14/1e
Akronym von:
14 und 1 endlos ist eine Disziplin des Poolbillards

14 und 1 endlos (kurz: 14/1 oder 14/1e; im Englischen: Straight Pool) ist eine Disziplin des Poolbillards, bei der mit fünfzehn Objektbällen (die Farbigen) und einem Spielball (die Weiße) auf einem Poolbillardtisch gespielt wird.

Es ist ein Punktespiel, bei dem es darum geht, eine bestimmte Punktzahl zu erreichen. Man darf jeden Objektball versenken und bekommt dafür immer einen Punkt, für ein Foul bekommt man einen Punkt abgezogen. Negative Punkte sind möglich.

Der Name 14 und 1 endlos kommt daher, dass man alle Objektbälle bis auf einen versenkt. Dieser bleibt übrig, und das Rack wird wieder aufgebaut (der Platz auf dem Fußpunkt bleibt frei) und man darf weiterspielen. Dieser letzte Objektball sollte so liegen, dass man anschließend diesen versenken und gleichzeitig das Rack lösen kann, um danach weiterzuspielen. Theoretisch könnte man also eine Aufnahme endlos fortsetzen, worauf das "e" bei 14/1e hindeutet.

14/1e gilt neben One Pocket als Königsdisziplin des Pool-Billard.

Wikipedia-Artikel zu 14/1e: https://de.wikipedia.org/wiki/14_und_1_endlos

9-Ball
Definition:
9-Ball ist eine Disziplin des Poolbillards

9-Ball ist eine Disziplin des Pool-Billard. Es wird mit neun nummerierten farbigen Kugeln (Nr. 1-9) und dem Spielball der sog. "Weißen" gespielt. Bei jedem Stoß muss als erste diejenige Kugel mit der niedrigsten Zahl angespielt werden, was aber nicht bedeutet, dass die auf dem Tisch befindlichen Kugeln auch in ihrer numerischen Reihenfolge versenkt werden müssen.

Versenkt ein Spieler eine Kugel korrekt, dann bleibt er solange am Tisch, bis er eine Kugel verschießt, ein Foul begeht oder die "9" versenkt und das Spiel damit gewinnt.

Nach einem Fehlstoß muss der dann aufnahmeberechtigte Gegner von der Position weiter spielen, an der die "Weiße" liegen geblieben ist.

Eine Spiel ist dann beendet, wenn ein Spieler die "9" regelgerecht versenkt hat. Dies kann durchaus auch durch eine Kombination geschehen, solange zuerst diejenige Kugel mit der niedrigsten Nummer angespielt wird.

Mit einer wunderschönen und fast philosophische Erklärung dieses Spiels beginnt der Martin-Scorsese-Film "The Color of Money":

Nine-Ball is rotation pool, the balls are pocketed in numbered order. The only ball that means anything, that wins it, is the 9. Now, the player can shoot eight trick shots in a row, blow the 9, and lose. On the other hand, the player can get the 9 in on the break, if the balls spread right, and win. Which is to say, that luck plays a part in nine-ball. But for some players, luck itself is an art.

Hier findet Ihr mehr zu den Regeln des 9-Ball.

 

 

Bank Pool
Definition:

1. Das Spiel


Bank Pool ist ein Ansagespiel, das mit fünfzehn Objektbällen, nummeriert von 1 bis 15 plus Spielball in einem „long rack game“ oder mit neun Objektbällen plus Spielball in einem „short rack game“ gespielt wird. Um zu punkten müssen die Bälle über Bande(n) gelocht werden. Ziel des Spieles ist es eine vor bestimmte Anzahl von Bällen zu lochen, bevor dies der Gegner tut. Das Spiel kann von zwei, drei, vier oder fünf Spielern gespielt werden. Zwei Spieler können entweder ein „long“ oder eine „short rack game“ spielen. Für drei, vier oder fünf Spieler ist das „long rack game“ zu bevorzugen.

2. Der Aufbau


Die Bälle werden zu Beginn wie folgt aufgebaut (siehe Abbildung 1):


1. in einem „long rack game“, in der Form eines Dreiecks, wobei die Bälle zufällig verteilt werden;
2. in einem „short rack game“, in der Form einer Raute (siehe Abbildung 1), wobei die Bälle zufällig verteil werden;
3. der Ball an der Spitze auf dem Fußpunkt;
4. die Reihen hinter dem Ball an der Spitze sollen parallel zur Fußlinie sein.

3. Korrektes Break


1. Der anstoßberechtigte Spieler beginnt mit „ball in hand“ hinter der Kopflinie. Es ist egal, welcher Ball im Rack zuerst getroffen wird, es müssen nach dem Break aber mindestens vier Bälle eine Bande berühren und/oder gelocht werden, damit das Break korrekt ist. Wenn ein Ball gelocht wird, darf die Aufnahme fortgesetzt werden. Alle Bälle, die beim Break gelocht werden, werden nicht dem Punktestand hinzugefügt, sondern nach der aktuellen Aufnahme wieder aufgesetzt.
2. Sollte das Break nicht korrekt sein, hat der Gegner die Wahl:


a) Das Bild so zu übernehmen, wie es ist, oder
b) erneut aufzubauen, und selber zu breaken.

4. Break bei mehreren aufeinander folgenden Spielen


In diesem Fall wird abwechselnd angestoßen (Wechselbreak).

5. Vortsetzung der Aufnahme


Alle Objektbälle dürfen angespielt werden. Die Aufnahme darf so lange fortgesetzt werden, wie Bälle korrekt versenkt werden. Eine Aufnahme endet, wenn kein Ball mehr gelocht oder ein angesagter Ball irregulär gelocht wird.

6. Zählen der Punkte


Ein korrekt versenkter Ball zählt einen Punkt. Jeder Ball, der bei einem Stoß zusätzlich gelocht wird zähl nicht und gilt als inkorrekt versenkter Ball.

7. Korrekt versenkte Bälle

1. Ein Ball gilt als korrekt gelocht:

a) wenn er über eine oder mehrere Banden gelocht wurde;
b) die Anzahl der Banden angesagt wurde;
c) der Ball nicht in Folge eines „kiss shots“ oder einer Kombination fällt;
d) der Objektball nur einmal von der Weißen berührt wurde.

2. Kontakt bedeutet, dass der Ball die angesagten Banden anläuft, die offensichtlich zu diesem Bandenstoß gehören. Ein zufälliges Berühren der Bande während der Objektball sich dem Loch nähert gilt nicht als „Berührung einer zusätzlichen Bande“ und führt nicht dazu, dass er Stoß als irregulär gewertet wird.

Anmerkung: Das heißt, ein Ball muss nicht zwingend in die Taschenmitte gelocht werden.

8. Inkorrekt versenkte Bälle


Ein Ball gilt als nicht korrekt versenkt, wenn er nicht gemäß der Regel Nr. 6 gelocht wurde oder, wenn er zusätzlich zum korrekt versenkten Ball oder im Zusammenhang mit einem Foul gelocht wurde.


9. Jump Shots

Jumps müssen mit dem Spielqueue ausgeführt werden.


10. Strafen bei Foul


1. Für jedes begangene Foul wird einer der zuvor gelochten Bälle wieder aufgebaut, und der Punktestand um eins verringert.
2. Sollte vor dem Foul noch kein Ball regulär gelocht worden sein, „schuldet“ der Spieler dem Tisch einen Ball, und nach jeder Aufnahme, die zu Punktgewinn geführt hat, muss der Spieler gelochte Bälle wieder aufbauen, bis der Spieler dem Tisch kein Ball mehr „schuldet“.
3. Der Gegner muss die Position der Weißen übernehmen, es sei denn, die Weiße wäre versenkt worden, oder wäre von Tisch gesprungen.

11. Weiße abgegangen oder vom Tisch gesprungen


Dies führt zu „ball in hand“ hinter der Kopflinie.


12. Vom Tisch gesprungene Objektbälle


Es ist ein Foul, wenn ein Objektball bei einem Jump von Tisch springt. Der Ball wird wieder aufgebaut und der Gegner übernimmt die Position der Weißen.


13. Irregulär gelochte Bälle – Wiederaufsetzen von Bällen


Alle irregulär gelochten Bälle werden wieder aufgesetzt, aber erst nachdem der Spieler seine Aufnahme beendet hat. Sollte ein Spiel den letzten verbliebenen Ball korrekt gelocht, aber damit noch nicht gewonnen haben, werden alle bisher irregulär gelochten Bälle auf einmal wieder aufgesetzt und die Aufnahme fortgeführt.


14. Wiederaufsezten von „vergessenen“ Bällen


Wenn beide Spieler einverstanden sind, werden Bälle, die man vergessen hatte wieder aufzusetzen, zu dem Zeitpunkt wieder aufgesetzt, an dem man sich an sie erinnert hat. Sollte einer der Spieler Einwände haben, werden die „vergessenen“ Bälle erst nach der aktuellen Aufnahme wieder aufgesetzt. Sollten keine Bälle mehr auf dem Tisch sein, das Spiel aber noch nicht entschieden sein, werden alle „vergessenen“ Bälle auf einmal wieder aufgesetzt.


15. „Ball in hand“ und alle noch verbliebenen Bälle befinden sich hinter der Kopflinie


Sollte ein Spieler „ball in hand“ hinter der Kopflinie haben und alle Objektbälle befinden sich ebenfalls hinter der Kopflinie, wird der Ball, der sich am nächsten zur Kopflinie befindet auf dem Fußpunkt aufgesetzt. Wenn nicht entschieden werden kann, welcher Ball sich am nächsten zur Kopflinie befindet, darf der aufnahmeberechtigte Spieler wählen, welcher Ball auf den Fußpunkt gesetzt wird.


16. Ende des Spiels


1. Bei zwei Spielern endet das Spiel wenn:

a) in einem „long rack game“, einer der Spieler acht Bälle locht und dem Tisch keinen Ball mehr „schuldet“;
b) in einem „short rack game“, einer der Spieler fünf Bälle locht und dem Tisch keinen Ball mehr „schuldet“;

2. Im Fall von drei, vier oder fünf Spielern, endet das „long rack game“, wenn einer der Spieler fünf, vier oder drei Bälle regulär gelocht hat, und dem Tisch keinen Ball mehr „schuldet“.

BBV
Akronym von:
Bayerischer Billardverband e.V.

Hier die Beschreibung, die sich der BBV selbst gegeben hat:

Im Jahr 2009 hat der BBV dem Gemeinschaftsprojekt seines Dachverbandes - Deutsche Billard-Union (DBU) - zugestimmt, eine deutschlandweit einheitliche Plattform für den Billardsport zu schaffen.

Der Bayerische Landesverband für Billard und seine Mitgliedsvereine sind dabei überzeugt, mit der nun geschaffenen Lösung den Sport optimal, effektiv und transparent im 2.Jahrzehnt des neuen Milleniums voranzubringen.

Das System ist ein lebender Organismus, welcher laufend unter Leitung der DBU und Zuarbeit seiner Landesverbände verbessert und weiterentwickelt wird.


Opens external link in new windowWebsite des BBV

Billy Incardona
Definition:
Billy Incardona

Billy Incardona *2.12.1943 in Pittsburgh ist ein amerikanischer Pool Billard Profi.

Sein Spitzname lautet “Pittsburgh Billy”. Er ist Mitglied der One Pocket Hall of Fame. Er ist auch als Kommentator bekannt. Wer sich öfter mal auf Youtube Billard Matches anschaut, der wird sicherlich schon mal auf ihn gestoßen sein.

Infos zu Billy Incardona:

DBU
Akronym von:
Deutsche Billard-Union e. V.

Die Deutsche Billard-Union e. V. (DBU) ist der Fachverband für den Billardsport im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Die DBU wurde am 20. Juni 1992 gegründet. Sie ging hervor aus dem 1911 gegründeten Deutschen Amateur-Billard-Bund (DABB), 1955 umbenannt in Deutscher Billard Bund (DBB).

Opens external link in new windowDie DBU auf Wikipedia

Opens external link in new windowWebsite der DBU

Inside English
Definition:
Inside English

Inside English bedeutet Kontereffet am Ball.

Gesetzt es wird ein Ball vom Spieler aus gesehen mit Winkel nach rechts gespielt, dann wäre inside engish gleichbedeutend mit Rechtseffet.

Umgekehrt gilt, wird ein Ball mit Winkel nach links gespielt, wäre inside english gleichbedeutend mit Linkseffet. Inside english oder Kontereffet am Ball verstärkt den sog. "throw" und kann in Ausnahmesituationen auch bewusst eingesetzt werden.

Kugel
Definition:
Billardkugel

Geschichte


Vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg wurden Billardkugeln ausschließlich aus Elfenbein gefertigt. Die Nachfrage war deutlich höher als das Angebot und der Nachschub an Elfenbein schrumpfte immer mehr. Nachdem das Angebot an Elfenbein dramatisch nachließ, bot der irischstämmige amerikanische Geschäftsmann und Billardspieler Michael Phelan 1863 demjenigen eine 10.000 $ hohe Belohnung, der ein Material finden oder herstellen würde, das als Ersatz für Elfenbein dienen konnte.

Der New Yorker Ingenieur John Wesley Hyatt fand in dem von ihm verbesserten Zelluloid (1855 vom Briten Alexander Parkes erfunden)  einen thermoplastischen Kunststoff, der den Anforderungen an Materialhärte und Beständigkeit genügte, und gewann die Belohnung.

Heute werden Billardkugeln aus hochreinem Phenolharz gefertigt. Marktführer ist die belgische Firma Saluc, die ihren Werkstoff unter dem Produktnamen „Aramith“ vertreibt. Moderne Kunststoff-Kugeln haben im Vergleich zu Elfenbeinkugeln wesentlich bessere Rolleigenschaften und sind zudem widerstandsfähiger. Eine Ausnahme bildete die Carambolagedisziplin Kunststoß. Dort wurden die Elfenbeinbälle bis in die 1960er-Jahre regelmäßig aufgrund ihrer besseren Effet-Eigenschaften bei Massé-Stößen genutzt. Zuletzt wurden sie bei der Europameisterschaft 1986 genutzt. Dort zerbrach dem 7-fachen deutschen Meister Gert Tiedtke bei einem seiner Stoßversuche ein Elfenbeinball in zwei Hälften.

Material


Phenolharz besteht aus ungesättigten Polyester Harzen und Calcium Carbonat, die in Anwesenheit eines organischen Peroxids als Katalysator miteinander reagieren. Das endgültige Material wird auch als Gießharz bezeichnet und wird in einer Vakuumkammer in Form gebracht, sodass Lufteinschlüsse im Material ausgeschlossen werden können.

Auf der Website von Saluc ist zu lesen, dass es sich beim Herstellungsverfahren um ein sehr gut gehütetes Geheimnis handelt. „Eine sehr genaue Kontrolle der Rohmaterialien wird von Saluc gewährleistet. Der Herstellungsprozess beinhaltet 13 Schritte und dauert 23 Tage, wozu das Gießen, Aushärten, Schleifen und Polieren der Bälle gehört. Um die gewünschten Spezifikation einhalten zu können und geringe Toleranzen zu gewährleisten wird die handwerkliche Seite dieses Prozesses durch Computersteuerung unterstützt. Trotz des hohen Automatisierungsgrades und der ständigen Zufallskontrollen wird jeder Ball noch einmal von Hand geprüft, bevor er die Fabrik verlässt.“ (übersetzt aus dem Englischen)

 

Eigenschaften von Billardkugeln in Hinsicht auf Gewicht, Größe und Abnutzung


Allgemein kann man festhalten, dass je länger Billardkugeln gespielt werden, die Weiße im Vergleich zu den Objektbällen kleiner wird, da sie einer höheren Abnützung (Breaks, länger Laufwege, häufigere Karambolagen) ausgesetzt ist. Ersetzt man einen alten Spielball (Weiße) durch einen neuen, hätte man es hingegen mit einer geringfügig schwereren Weißen im Vergleich mi den Objektbällen zu tun. Sehr stark spürbar ist der Gewichtsunterschied bei Münzautomaten. Bei diesen Tischen unterscheidet das Ballrücklaufsystem die Objektbälle und die Weiße anhand des Gewichts. Hier ist die Weiße deutlich größer und schwerer als die Objektbälle. Die führt dazu das „Laufeffet“ leichter, Zugeffet hingegen viel schwerer zu realisieren ist (Massenträgheit).

Am leichtesten ist dies mithilfe eines Stopballs zu verdeutlichen. Ein Stopball, der bei gleich schweren Kugeln zum Stillstand kommt, resultiert bei einer schwereren Weißen in einem leichten „Läufer“. In diesem Fall müsste man also etwas tiefer spielen um den Stopball zu realisieren. Der umgekehrte Effekt tritt ein, wenn Ballsätze schon sehr lange bespielt werden, und die Weiße einen dementsprechende Abnutzung erfahren hat. In diesem Fall sind „Läufer“ schwerer als Zugbälle zu realisieren.

Ein anderer Effekt besteht darin, dass sich unterschiedlich große Bälle nicht mehr an ihren Äquatoren berühren, was zu einem Springen des größeren Balls führt, der quasi über den kleineren hinweg „klettern“ möchte. Besonders auf Münzautomaten ist es daher recht einfach die Weiße beim Break vom Tisch springen zu lassen.

Abgenutzte Bälle lassen sich auch nicht mehr so gut aufbauen. Das kommt meist von uneinheitlicher Abnutzung. Dies kann beispielsweise daher rühren, dass Bälle vom Tisch gesprungen sind und dabei Macken bekommen haben. Dies führt auch dazu, dass sich alte Bälle nach dem Break nicht so gleichmäßig verteilen wie neuere, weniger Bälle fallen und möglicherweise auch mehr Anhäufungen von Bällen entstehen.

 

Quantitative Auswirkungen der Abnutzung

 

Die nachfolgenden Messungen sind mit einfachen Mitteln (Digitalwage mit einer Stelle hinter dem Komma; Digitale Schublehre) durchgeführt worden. Die jeweils am Ende aufgeführten Durchschnittswerte sollten aber doch einige Aussagekraft haben. Deutlich wird auf jeden Fall, das die Kugeln nach der Herstellung nicht nach Gewicht sortiert werden.

 

 

Super Aramit Pro TV (57,2 mm) - Der Satz wurde noch nicht bespiet!
Ball     Gewicht     Abweichung von der Norm (170 g)DurchmesserAbweichung von der Norm (57,2 mm)    
1169,7 g− 0,3 g57,12 mm− 0,08 mm
2169,7 g− 0,3 g57,13 mm− 0,07 mm
3168,8 g− 1,2 g57,11 mm− 0,09 mm
4169,3 g− 0,7 g57,13 mm− 0,07 mm
5169,4 g− 0,6 g57,13 mm− 0,07 mm
6169,5 g− 0,5 g57,13 mm− 0,07 mm
7168,9 g− 1,1 g57,13 mm− 0,07 mm
8169,2 g− 0,8 g57,17 mm− 0,03 mm
9169,8 g− 0,2 g57,20 mm± 0,00 mm
10169,5 g− 0,6 g57,17 mm− 0,03 mm
11169,1 g− 0,9 g57,20 mm± 0,00 mm
12169,6 g− 0,4 g57,13 mm− 0,07 mm
13170,0 g± 0,0 g57,15 mm− 0,50 mm
14169,2 g− 0,8 g57,13 mm− 0,07 mm
15169,7 g− 0,3 g57,10 mm− 0,10 mm
Weiße (Cueball)169,0 g− 1,0 g57,11 mm− 0,09 mm
169,4 g− 0,6 g57,14 mm− 0,06 mm

 

 

 

Super Aramit Pro TV (57,2 mm) - Der Satz wurde ca. 60 Stunden bespiet, war also so gut wie neu.
Ball     Gewicht     Abweichung von der Norm (170 g)DurchmesserAbweichung von der Norm (57,2 mm)    
1169,3 g− 0,7 g57,07 mm− 0,13 mm
2170,7 g+ 0,7 g57,20 mm± 0,00 mm
3169,8 g− 0,2 g57,23 mm+ 0,03 mm
4170,8 g+ 0,8 g57,19 mm− 0,01 mm
5169,9 g− 0,1 g57,15 mm− 0,05 mm
6169,9 g− 0,1 g57,14 mm− 0,06 mm
7168,2 g− 1,8 g57,10 mm− 0,10 mm
8169,5 g− 0,5 g57,21 mm+ 0,01 mm
9169,9 g− 0,1 g57,19 mm− 0,01 mm
10169,9 g− 0,1 g57,15 mm− 0,05 mm
11169,8 g− 0,2 g57,16 mm− 0,04 mm
12166,8 g− 3,2 g56,88 mm− 1,12 mm
13167,7 g− 2,3 g57,13 mm− 0,07 mm
14169,0 g− 1,0 g57,14 mm− 0,06 mm
15170,2 g+ 0,2 g57,17 mm− 0,03 mm
Weiße (Cueball)169,3 g− 0,7 g57,22 mm+ 0,02 mm
169,4 g− 0,6 g57,13 mm− 0,07 mm

 

 

 

Super Aramit Pro TV (57,2 mm) - Der Satz wurde über mindesten 6 Jahre hinweg täglich durchschnittliche vier Stunden bespielt (ca. 9000 Stunden). Insbesonder der Spielball (Weiße) wieß einige Macken auf, war aber noch befriedigend bis ausreichend zu spielen. Bemerkenswert ist die Abnutzung der Weißen!
Ball     Gewicht     Abweichung von der Norm (170 g)DurchmesserAbweichung von der Norm (57,2 mm)    
1168,3 g− 1,7 g56,88 mm− 1,32 mm
2168,0 g− 2,0 g56,88 mm− 1,32 mm
3168,3 g− 1,7 g56,87 mm− 0,33 mm
4167,5 g− 2,5 g56,89 mm− 0,31 mm
5167,6 g− 2,4 g56,89 mm− 0,31 mm
6167,5 g− 2,5 g56,91 mm− 0,29 mm
7167,2 g− 2,8 g56,91 mm− 0,29 mm
8168,6 g− 1,4 g56,92 mm− 0,28 mm
9167,4 g− 2,6 g56,90 mm− 0,30 mm
10167,5 g− 2,5 g56,91 mm− 0,29 mm
11167,6 g− 2,4 g56,95 mm− 0,25 mm
12166,8 g− 3,2 g56,92 mm− 0,28 mm
13167,4 g− 2,6 g56,84 mm− 0,36 mm
14168,1 g− 1,9 g56,99 mm− 0,21 mm
15167,7 g− 2,3 g56,92 mm− 0,28 mm
Weiße (Cueball)163,7 g− 6,3 g56,45 mm− 0,75 mm
167,5 g− 2,5 g56,88 mm− 0,32 mm

 

 

Reinigung und Pflege


Was für Effekte haben unterschiedliche Reinigungsmittel und -methoden auf die Spieleigenschaften von Billardkugeln?

Ölige und wachsähnliche Reinigungsmittel führen dazu, dass der sogenannte „throw“ quasi auf null reduziert wird. Auf den ersten Blick klingt das gut, da man bei dünnen Bällen (z.B. ein dünner langer Ball an der Bande entlang) nicht mehr so sehr auf einen seitlichen Versatz des Objektballs achten muss. Man muss also diesen Effekt nicht mehr kompensieren. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass keine Effetübertragung mehr stattfindet. Dies kann bei Bandenbällen deren Austrittswinkel man mittels Effetübertragung verändern möchte negative Resultate zeitigen. Kurz und gut, Billardkugeln sind lange nicht so glatt, wie man denken sollte und sollen es auch nicht sein, damit Effet vom Spielball auf die Objektbälle übertragen werden kann. Ölige oder wachsähnliche Mittel oder gar Silikonspray machen die Bälle aber glatt und rutschig. Außerdem nutzen sich diese Mittel recht schnell ab, sodass man mit sich ändernden Spieleigenschaften während eins Spieles rechnen muss, ganz abgesehen davon, dass Möbelpolitur sich ins Gewebe des Tischbezugs einarbeitet und diese fettig macht. Sehr dreckige Bälle kann man mit Glasreiniger reinigen und danach mit einem geeigneten Poliermittel (Aramith Politur oder Ball Restorer) auf Hochglanz bringen.

 

 

Läufer
Definition:
Nachläufer

Durch treffen des Spielballs (Weiße) mit dem Queue oberhalb des Äquators, wird dieser schneller in eine Vorwärtsrotation gebracht, als dies geschehen würde, wenn man ihn tiefer träfe. Wird der Spielball dann von einem Objektball abgebremst (Das ist besonders gut bei einem geraden Ball zu beobachten),  bleibt die Rotationsenergie zu einem großen Teil erhalten und der Spielball "läuft nach".

One Pocket
Definition:
One Pocket ist eine Variante des Pool Billard

One Pocket bzw. One-Pocket ist eine Variante des Poolbillards.

Das Spiel kommt aus den USA – wo man es oft auch one hole oder kurz 1p, bzw. 1h nennt – und wird mit allen 15 Kugeln auf einem 9 Fuß-Poolbillardtisch gespielt. Ähnlich wie beim 14/1 zählt jede Kugel einen Punkt und es wird nicht wie beim 8-Ball oder 9-Ball zwischen den Kugeln unterschieden. Die Besonderheit des One-Pocket, welche es von allen anderen Spielarten des Billards unterscheidet, ist nun, dass für den Spielenden nur Bälle zählen, die in sein, vorher ausgemachtes, Loch fallen. Die Kugeln müssen dabei jedoch nicht angesagt werden. Die Taschen der beiden Spieler sind die beiden Fußtaschen am unteren Ende des Tisches. Welcher Spieler seine Kugeln in welches Loch zu spielen versucht, wird zu Beginn des Spiels bestimmt.

One-Pocket wird schon seit Anfang des 20. Jh.s gespielt und übte eine große Rolle in der Entwicklung des Poolbillardsportes allgemein aus.

Wikipedia-Artikel zu One Pocket: https://de.wikipedia.org/wiki/One_Pocket

Outside English
Definition:
Outside English wird auch als "gearing english" bezeichnet.

Outside bedeutet in diesem Fall "Laufeffet am Ball".

Wenn der Objektball vom Spieler aus mit Winkel nach rechts gespielt wird, wäre outside english also Linkseffet. Umgekehrt, wenn ein Ball vom Spieler aus mit Winkel nach links gespielt wird, wäre das outside english Rechtseffet.

Es wird gerne verwendet, um den sog. "throw" zu vermeiden, den durch die Reibung zwischen Spiel- und Objektball erzeugten Versatz des Objektballs. Daher auch die Bezeichnung als "gearing english", da die Bälle "wie Zahnräder" ineinander greifen.

Straight Pool
Definition:
Straight Pool ist eine Form des Pool-Billard

Sie hierzu den Eintrag zu 14/1e.

Thorsten Hohmann
Definition:
Thorsten Hohmann

Thorsten Hohmann (* 14. Juli 1979 in Fulda) ist ein deutscher Poolbillardspieler.

Seinen ersten größeren Erfolg erreichte Hohmann 2000, als er das Viertelfinale der Weltmeisterschaft im 8-Ball erreichte. 2003 schaffte er mit dem Gewinn der 9-Ball-Weltmeisterschaft den Durchbruch an die Weltspitze. Darüber hinaus gewann er 2003 die Deutsche Meisterschaft im 14 und 1 endlos, mit dem Team und im Mixed und wurde Zweiter bei der World Pool League. Vor kurzem holte er sich das zweite mal den Weltmeisterschaftstitel im 9-Ball.

 

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WPA
Akronym von:
World Pool-Billiard Association

Die World Pool-Billiard Association (kurz WPA) ist der Weltverband für alle Bereiche des Poolbillards. Der 1987 gegründete Verband untersteht der World Confederation of Billiard Sports, dem Dachverband für alle Bereiche des Billardsports.


Die WPA gibt offizielle Regelwerke heraus und richtet verschiedene Weltmeisterschaften aus. Die längste Tradition hiervon hat die WM im 9-Ball, die seit 1990 jährlich ausgetragen wird.

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