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7-Ball

7-Ball ist eine Variation zu 9-Ball. Es gelten im Gunde die selben Spielregeln wie in allen Rotationsbillardarten. Die Regeln von 7-Ball varieren teilweise stark, abhängig vom gewünschten Handycap. Hier wird eine schnelle und einfache 7-Ball-Regel beschrieben. Die wesentlichen drei Unterschiede zu 9-Ball sind:

1. 7-Ball wird – wie der Name schon sagt – mit 7 Bällen gespielt.
2. Die „7“ darf nur in die Taschen der festgelegtenTischhälfte versenkt werden.
3. Wird beim Spiel auf die Sieben ein Foul begangen, bedeutet dies den Verlust des Spiels.

Sofern hier nicht anders beschrieben, gelten im Weiteren die allgemeinen Poolbillardregeln.

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDer Aufbau
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDas Break
  3. Öffnet internen Link im aktuellen FensterBreakfoul
  4. Öffnet internen Link im aktuellen FensterPush Out
  5. Öffnet internen Link im aktuellen FensterWahl der Tischhälfte
  6. Öffnet internen Link im aktuellen FensterKorrekter Stoß
  7. Öffnet internen Link im aktuellen FensterKombination auf die „7“
  8. Öffnet internen Link im aktuellen FensterVersenkte Bälle
  9. Öffnet internen Link im aktuellen FensterBälle, die vom Tisch springen
  10. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDie "3-Foul-Regel" ist in Kraft

    Öffnet internen Link im aktuellen FensterQuellen

1.) Der Aufbau

Aufgebaut wird ähnlich wie beim 9-Ball ohne die vorderste und letzte Kugel der Raute. Die „7“ kommt im Zentrum zu liegen, die „1“ auf dem Fußpunkt.

Aufbau beim 7-Ball
Aufbau beim 7-Ball

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2.) Das Break

Beim Break müssen mindestens vier farbige Bälle eine Bande anlaufen oder ein Objektball versenkt werden. Die „1“ muss als erstes getroffen werden. Wurde eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, kann sich der Gegner entscheiden, ob er die Lage auf dem Tisch akzeptiert und weiterspielt oder ob neu aufgebaut werden soll und er selbst erneut breakt. Wird beim Anstoß die Sieben korrekt versenkt, gilt das Spiel als gewonnen.

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3.) Breakfoul

Fällt die Sieben bei einer unkorrekten Eröffnung, wird die Sieben auf dem Fußpunkt neu aufgebaut und der Gegner hat Ball-In-Hand auf dem ganzen Tisch. Alle anderen Bälle, die versenkt wurden, bleiben in ihren Taschen.

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5.) Wahl der Tischhälfte

Unmittelbar nach dem Eröffnungsstoß darf jener Spieler, der nicht das Break ausführte, entscheiden, auf welcher Tischhälfte (links oder rechts) er die „7“ zu versenken beabsichtigt. Der Gegner hat automatisch die andere Seite.

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6.) Korrekter Stoß

Wie beim 9-Ball muss immer der Ball mit der niedrigsten Nummer zuerst angespielt werden und danach muss ein Objektball in eine Tasche fallen, oder irgend ein Ball eine Bande anlaufen. 7-Ball ist kein Ansagespiel! Wird die „7“ mit einem korrekten Stoß in eine Tasche auf der korrekten Tischseite versenkt, hat dieser Spieler gewonnen. Wird die Sieben mit einem ansonsten korrekten Stoß in eine Tasche des Gegners gespielt, wird sie am Fußpunkt neu aufgebaut.

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7.) Kombination auf die „7“

Die „7“ kann auch mit einer Kombination versenkt werden, solange der Ball mit der niedrigsten Nummer zuerst angespielt wurde und die „7“ auf der dem jeweiligen Spieler zugewiesenen Tischseite fällt.

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8.) Versenkte Bälle

Alle versenkten Bälle bleiben in den Taschen, außer die Sieben. Diese wird nach einem unkorrekten Stoß oder, wenn Sie versehentlich in eine falsche Tasche gespielt wird wieder aufgebaut.

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9.) Bälle, die vom Tisch springen

Die Bälle – außer der „7“ –  werden aus dem Spiel genommen und gelten als versenkt. Der Stoß wird als Foul gewertet. Springt die „7“ vom Tisch, wird sie auf dem Fußpunkt wieder aufgebaut.

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10.) Die „3-Foul-Regel“ ist in Kraft.

Der Gegener muss nach seinem zweiten Foul darauf aufmerksam gemacht werden, dass er bei einem inkorrekten Stoß das Spiel verliert, ansonsten gilt das Spiel auch nach einem weiteren Foul als nicht verloren!

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